Mobiles, intraoperatives Röntgen
Wir halten
in unserer Praxis einen sogenannten C-Bogen oder Bildwandler vor, der es durch
seine Mobilität erlaubt an den Patienten herangebracht zu werden. Das bedeutet,
dass wir durch dieses Gerät in der Lage sind intraoperativ ein Röntgenbild zu
machen. Dies können, wie beim normalen Röntgenbild, nur kurze Momentaufnahmen
sein. Wir können aber auch längere Zeit röntgen und so intraoperative
Manipulationen überwachen und kontrollieren.
Diese
Möglichkeit der Bildgebung ist für uns unerlässlich bei vielen Operationen aber
auch bei vielen konservativen Maßnahmen.
Wir können verschobene Knochenbrüche geschlossen, d.h. ohne aufschneiden zu müssen, einrichten und mit Hilfe dieses Gerätes eine Stellungskontrolle des Bruches oder des Gelenkes sofort durchführen. Bei der Operation von Knochenbrüchen können wir während der Operation die achsengerechte Stellung des Knochens und die richtige Lage des Osteosynthesematerials, der Schrauben und Platten, kontrollieren.
Auch bei der Implantation von Schrittmachern oder Defibrillatoren
kommen wir nicht ohne dieses mobile Röntgengerät aus. Wir können die Lage der Sonden, die im Vorhof des Herzens oder in
der Herzkammer platziert werden müssen, nur mit diesem Gerät überprüfen. Die
erforderlichen Manipulationen und Korrekturen der Sonden, die nötig sind um die
Sonden optimal einzubringen, können erst und nur mit Hilfe der Durchleuchtung
sinn voll durchgeführt werden.
Gelegentlich brauchen wir dieses Röntgengerät auch um eingedrungene Fremdkörper in den Weichteilen genau zu lokalisieren, damit eine chirurgische Entfernung erst möglich wird.