Transösophageale Echokardiographie (sog. Schluckecho)
Bei besonderen Fragestellungen, aber auch bei extrem schlechter Schallbedingung, kann eine Beurteilung des Herzens echokardiographisch auch durch den Magen und die Speiseröhre erfolgen („transösophageal“). Durch die unmittelbare Nähe der Speiseröhre zum Herzen kann das Herz auf diesem Wege ohne die störenden Strukturen von Lunge und Rippen dargestellt werden. Ähnlich wie bei einer Magenspiegelung wird nach entsprechender Vorbereitung (Beruhigungsspritze und örtliche Betäubung des Halses durch ein Spray) ein 8mm dicker, flexibler Schlauch eingeführt. Die PatientInnen müssen zur Untersuchung nüchtern erscheinen (sie dürfen etwa 12 Stunden vor der Untersuchung nichts essen und trinken). Besonders aussagekräftig ist diese Untersuchung für die Beurteilung der:
- Herzklappen (hochauflösende Darstellung)
- Emboliequelle (z.B. nach Schlaganfall)
- Hauptschlagader (Verkalkungen)
- Blutgerinnsel (z.B. bei Vorhofflimmern)
Hier sieht man in der Mitte eine sich normal öffnende, unauffällige Aortenklappe, welche aus drei Taschen besteht.